Auch auf die Gefahr, dass diese Geschichte schon des Öfteren erzählt wurde: kein Mann mit Geschmack trägt Socken – ausser vielleicht zum Sport. Noch immer müssen wir täglich den ästhetischen Todesstreifen betrachten, den der sitzende Sockenträger gerne zwischen Socke und Hosenbein vorzeigt. Doch wen interessieren Haare und bleiches Fleisch?

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Historisch betrachtet stammt das Wort “Socke” vom lateinischen “soccus” und bezeichnet einen Schlüpfschuh, der als Hausbekleidung und von Schauspielern der Komödie getragen wurde. Noch heute werden, z.B. in der Gegend des südlichen Thüringer Waldes – die ja auch nicht zwingend zu den modischen Zentren Europas zählt – Hausschuhe als “Socken” bezeichnet. Also viele Gründe, um sich nun mit neuen Kniestrümpfen (von Sozzi, Gallo oder – auch sehr gut – Falke) auszustatten um sich nicht langfristig als Komödiant oder Südthüringer Hausschuhträger zu „outen”.

Immerhin: Socken eignen sich recht gut zur Schuhpflege, zum Abwischen des Ölmeßstabs oder zur Abdeckung der Anhängerkupplung.

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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