Unter dem enorm witzigen Titel “Der Hose geht es an den Kragen” schreibt Daniela Elsner in der Welt darüber, welche mehr oder minder neuen Einfälle die internationale Design-Marketing-Label-Maschine für diesen Sommer bereit hält.

Zitat: “Die Mode für den Herrn setzt in diesem Sommer ein klares Statement: Der Mann hat längst nicht mehr die Hosen an, selbst wenn er welche trägt. Klassische Formen wie die Anzughose haben ausgedient, Schnitte und Farben orientieren sich an femininer Vielfalt. Von der Norm zur Formlosigkeit? Erlaubt ist, was gefällt. Egal ob Schlafanzughose, Overalls oder hautenge Leggins, was jetzt zählt, ist die Individualität des Trägers.”

Oh weh, die Revolution des Hosen-Proletariats steht vor der Tür, Overalls, einst Zier des Kfz-Mechanikers, werden unser Stadtbild  ästhetisch kontaminieren, Design-Trottel in Schlafanzughosen sind künftig ebenso Bestandteil unseres Alltags wie “Männer” in Leggins – muss das denn wirklich sein?

Euer Edelardo

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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