Das neue Buch unserer Freundin Melanie Grundmann „Dandiana” ist eine kleine Revolution der Dandyforschung. Denn anhand einer Vielzahl journalistischer wie literarischer Zeitzeugenberichte wird deutlich, dass das Bild des Dandies in der öffentlichen Meinung eine langsame Wandlung vollzogen hat. Nämlich von einer unerwünschte Kreatur hin zum gewandten und eloquenten Mann von Welt, für den der Begriff heute meist steht. Der Dandy galt den ersten Beobachtern als fremdes Wesen, impertinenter Wichtigtuer und gefährlicher Verführer der Jugend – Merkmale, die wir heute eher Politikern zuordnen würden.

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL