Im Interview mit der FAZ sagt Vermögensverwalter Paul Schäfer was goldiges.

Auf die Frage:” Warum sollten die Anleger jetzt Gold kaufen?”, antwortet der Goldjunge: „Wir gehen davon aus, dass die Menschen wieder nach Sachwerten suchen werden, die sich nicht beliebig vermehren lassen – quasi eine Art Komplementärwährung zum Papiergeld. Wir glauben also an die Wertigkeit von Gold. Im Alten Rom konnte man sich mit einer Unze Gold eine Tunika kaufen. 1924 kostete ein Maßanzug eine Unze Gold, und heute bekommen Sie für eine Unze Gold immer noch einen Maßanzug. Dabei hat der Dollar allein in den vergangenen hundert Jahren 99 Prozent an Wert verloren. Geschadet hat dies bislang allerdings niemandem, da gleichzeitig Produktivität und in der Folge auch der Wohlstand enorm gestiegen sind. Wir sollten Inflation also nicht per se verdammen, sondern müssen uns nur entsprechend positionieren.”

Klar, Paul, eine Unze Gold hat am letzten Freitag 654,71 Euro gekostet, ein Maßanzug aber eher 2500 Euro und mehr. Wir fragen uns nun, wo kauft Herr Schäfer seine (Maß)Anzüge. Tröstlich: Die Tunika-Preise sind im freien Fall, 15 Euro auf dem Basar in Tunis.

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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