Mit freundlicher Unterstützung der SPD

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Der Bart ist wieder da, GQ, das Heft für die stilsichersten unter uns, hat unter dem Titel “Warum man(n) jetzt wieder Bart trägt” einen unwahrscheinlich lesenswerten Bericht über den neuen Bartträger und seine Motive geschrieben. Selbstverständlich können wir das unserer interessierten Leserschaft nicht vorenthalten, hier ein paar Auszüge:

Ein Schnäuzer-Träger weiß ganz genau, was er will und wie er es bekommt. Egal ob es um eine Frau, den neuen BMW Vision Efficient Dynamics (Achtung: Werbung geschickt und subtil verpackt) oder die Penthouse-Wohnung in Soho, London, geht.

Dieser Typ Mann achtet auf sein Äußeres und für ihn ist die tägliche Pflege so normal wie ein Kondom beim ersten Sex mit einer fremden Frau.

Männlichkeit ist für sie kein Schimpfwort (mehr), sondern etwas, das sie mit Souveränität repräsentieren. Für sie gilt die Macht des Stärkeren, die manchmal eben erkämpft werden muss.

Der ordentlich gestutzte und gepflegte Bart auf der Oberlippe soll nicht nur gut aussehen, sondern ist auch so konzipiert, dass er beim Küssen nicht stört oder gar kratzt. Also sind Schnäuzer, Schnurrbärte und Moustaches auch ein Sinnbild für die Feinfühligkeit des Mannes. Aber niemand sollte diese Sensibilität mit Schwäche verwechseln, denn die geradezu abgezirkelte Form und die aufwendige Pflege stehen für Männer, die gewohnt sind, Entscheidungen zu treffen, Arbeit zu delegieren und Anweisungen/Befehle zu erteilen.

Männer mit Schnauzbart stehen auf einen cosmopolitischen Lifestyle, interessieren sich für Kunst und Kultur. Allerdings haben Sie genau so viel Spaß daran, mit einem Kumpel eine Woche durch die kanadischen Wälder zu ziehen. Ohne sich zu waschen, versteht sich. Und im Winter, klar.

Der große Vorteil der Bärte liegt darin, daß man nicht mehr viel von den Gesichtern sieht.
(John Wayne)
DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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