Gestern war es wieder soweit: Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Beobachtung besonders lächerlicherer Gepäck-Transportsysteme bei Männern. Hier im Bild der absolute Favorit, Rucksack in Weihnachtsmann-Dimension, der Träger, ein debil grinsender Berufs-Vegetarier, auf dem Weg zum Matterhorn, zum Einsatz in Afghanistan oder einfach nur zur Mutti, um die Schmutzwäsche abzuliefern. Auf einer Strecke von vier Bahn-Stationen hat der Quasimodo mit Gepäck-Buckel drei Mitfahrer angerempelt und eine Omi fast k.o. geschlagen.

Allein die Gattungs-Bezeichnung „Rucksack“, die uns ja eher an eine schmerzhafte Geschlechtskrankheit gemahnt, verbunden mit seiner ideologisch belasteten Gutmenschen-Outdoor-Trägerschaft, macht es dem Mann von Geschmack unmöglich, dieses Gerät außerhalb von Wanderwegen zum Einsatz zu bringen. Wir fordern ein sofortiges Rucksack-Verbot in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, eine Wesensprüfung für Rucksackbesitzer und eine Rucksack-Steuer.

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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