Cem Özdemir, in der Vergangenheit als Meilensammler und Empfänger eines Klein-Kredits von PR-Guru Moritz Hunzinger nicht immer ein mediales Darling, bastelt fleißig an seinem Image. In seinem recht langatmigen Interview mit GQ sagt er aber einen goldenen Satz:

“Der Anzug ist meine Berufskleidung, so wie der Blaumann die Arbeitskleidung meines Vaters war. Ich ziehe den Anzug nicht aus Privatvergnügen an, sondern aus Respekt gegenüber allen, die ich vertrete und täglich als Parteivorsitzender treffe. Turnschuhe oder T-Shirt trage ich zu Hause – das ist auch praktisch, wenn sich mein Kind wie letzte Nacht übergeben muss“.

Wir wissen natürlich nicht, warum dem armen Kind übel war, aber die Einlassung von Herr Özdemir zum Dresscode für Mandatsträger sind doch lobenswert, gerade angesichts der lächerlichen Krawattendebatte im Bundestag.

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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