Herber Verlust für die Frankfurter Textilwelt: Nach 75 Jahren am Main schließt Möller & Schaar in der Goethestraße im November seine Pforten. Es ist aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören, dass die  Mietforderungen des Hauseigentümers  Michael Schaar zu diesem Schritt bewogen haben. Als “Nachfolger” wird ein Flagshipstore von Burberry gehandelt. Damit ist Frankfurt einen weiteren Schritt in Richtung Stadt der gesichtlosen Brand-Boutiquen vorangekommen. Die Goethstraße sieht heute  aus wie die ersten 20 Werbeseiten in der Vogue.

Möller & Schaar hatte sich zuletzt als Multi-Label Boutique positioniert, und wie es so geht, haben die vom Einzelhandel geförderten Marken dann recht schnell eigene Geschäfte aufgezogen. Auf der Strecke bleiben so die individuellen Händler. Frankfurt verliert damit auch eine Verkaufsstelle für Kition, Attolini und Brioni.

“Last man standing” ist Charly Diehl, der nun im wahrsten Sinne des Wortes als Einzelkämpfer für Individualität jenseits der langweiligen Label in der Herrenmode sorgen muß. Forza Diehl & Diehl!

 

 

 

 

 

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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