Kampierstuhl_Leder_0015

Nicht nur in der Herrenbekleidung, sondern auch in der Abteilung mobile Sitzgelegenheiten sind Verbrechen gegen den guten Geschmack die absolute Regel. Wenn es praktisch werden muss, dann macht sich scheinbar so gut wie niemand mehr Gedanken über Material und gutes Design mit Stil. Ein wackeres Ehepaar aus der Nähe von Rosenheim hat hier einen erwähnens- und lobenstwerten Kontrapunkt gesetzt, auf den wir am dieser Stelle einmal deutlich hinweisen möchten. Unter dem Namen Kampier werden mobile Sitzgelegenheiten angeboten, die ihr Vorbild in der sogenannten Campaign Furniture der britischen Kolonialzeit haben.

Nachdem das britische Kolonialreich zerfallen ist und auch sonst die englischen Bemühungen im Ausland eher so kurz ausfallen, dass nicht wirklich eine Sitzgelegenheit benötigt wird (siehe Weltmeisterschaft 2014), sind diese wunderbaren Entwürfe etwas in Vergessenheit geraten. Durch Kampier wurden sie nun wieder entdeckt und aufs Feinste interpretiert. Material und Verarbeitung sind schlichtweg stimmig. Getreu unserem Motto “Why suffer” haben wir zum Wohl unserer treuen Leser den Stuhl in einer sehr hochwertigen Ausführung für uns bauen lassen. Die Wahl fiel dabei auf die besonders schön gezeichnete Nackenhaut des Ochsen, die zudem sehr dick und bequem ist, gerade wenn sie von echten Fachleuten gegerbt wurde. Das Ergebnis unserer Auswahl ist bei Kampier für Euro 650 auf Vorbestellung zu haben, jeder Stuhl ist ein Unikat, da jede Nackenhaut unterschiedlich ausfällt. Der Stuhl ist in Sekunden auf- und wieder abgebaut, leicht zu transportieren und schlichtweg bequem. Ein Klassiker, der es verdient hat einen Platz im Olymp des Designs, im Wohnzimmer, Garten oder auf dem Campingplatz in Lignano einzunehmen.

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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