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Die Krawatte – Männer, Macht, Mode unter diesem Titel zeigt das Landesmuseum Zürich eine Ausstellung zur Geschichte der Krawatte. Nicht frei von den üblichen Binder-Klischees wird hier aber immerhin eine historische Einordnung des maskulinen Halsschmucks vorgenommen. Und getreu des alten Spruchs „Zukunft braucht Herkunft“ sind wir ebenfalls fest von der Renaissance der Krawatte überzeugt.

Der Pressetext des Museums beschreibt die Ausstellung wie folgt: “Die Krawatte verrät viel über ihren Träger, über seine soziale Stellung, seine ästhetischen Vorlieben oder seine politische Haltung. In den letzten Jahren hat die Männermode die Krawatte wiederentdeckt. Befreit von Konventionen und strengen Dresscodes trägt auch die jüngere Generation mit Nonchalance und Unbeschwertheit zunehmend Krawatte. Diese neu gewonnene Aktualität bildet den Anlass der Ausstellung, die das Accessoire in all seinen Facetten und in verschiedenen Medien in Szene setzt.

Das Spektrum der Ausstellung reicht von der historischen Entwicklung der Krawatte seit dem 17. Jahrhundert über ihre Rolle in der Garderobe der Frau und in der Rockmusik bis hin zur Krawatte in der bildenden Kunst und Literatur. Eine zentrale Stellung nehmen die bedeutenden Textilarchive des Schweizerischen Nationalmuseums ein, die die wichtigsten Krawattenstoffproduzenten der Region Zürich umfassen, darunter Weisbrod-Zürrer, Robt. Schwarzenbach & Co., Gessner und Stehli Seiden. Darüber hinaus sind Exponate internationaler Leihgeber zu sehen, etwa seltene Krawatten aus der Rosenborg Collection in Dänemark und dem Victoria and Albert Museum in London, Krawattennadeln aus dem Musée des Arts décoratifs in Paris oder Kunstwerke aus dem Museum of Modern Art in New York.“

 

Noch bis zum 18. Januar 2015

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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