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Wir sind im unermüdlichem Bestreben stets neue und interessante Hersteller zu präsentieren auf das Hamburger Start-Up John & Phips gestoßen. Die beiden Gründer Peter „John“ Kröger und Rene „Phips“ Vassilliere haben sich zum Start ihres Unternehmens auf die Herstellung von hochwertigen Langarm-Piqué-Hemden konzentriert. Derzeit sind die ausschließlich in Deutschland produzierten Hemden in drei Farben (blau, weiß, hellblau) ausschließlich im Onlineshop von John & Phips zum sehr fairen Preis von 119 Euro erhältlich.

Wie immer haben wir einen Testkauf vorgenommen und sind sowohl von der logistischen Seite als auch von Paßform und Verarbeitungsqualität des Hemdes schwer beeindruckt. Grund genug, den Jungunternehmern ein paar Fragen zu stellen:

SW: Die Gründerszene in der Textilbranche ist gerade bei den Herstellern sehr überschaubar, was hat Sie motiviert, mit Ihrem Unternehmen in der Branche zu starten?

Die Motivation war das Fehlen der Produkte am Markt, die wir selbst gern tragen. Zu viele Logos, zu viel Ablenkung, zu wenig Konzentration auf das Wesentliche. Und wenn es etwas gab, das uns gefiel, dann ist es nach einer Saison meist wieder weg oder schlichtweg zu teuer, um ein wirkliches Standardstück zu sein. Wir wollen gute Qualität zu bezahlbaren Preisen.

 SW: Wie sind sie auf Stoffhersteller und Schneider gekommen?

Es gibt trotz immenser Abwanderungen in Deutschland immer noch eine Reihe kleinerer und mittlerer Textil-Betriebe, auf einige Zentren verteilt. Die haben wir recherchiert und uns dann auf eine kleine Deutschland-Reise begeben. Aber als wir bei unserem jetzigen Hersteller ankamen, stimmte vom ersten Eindruck an alles; da wussten wir: Hier sind wir richtig.

 SW: Warum gerade Piqué-Hemden?

Wir hatten nicht die Möglichkeiten, mit einer ganzen Kollektion an den Start zu gehen. So mussten wir uns beschränken. Das Piqué-Hemd schließt die formelle Lücke zwischen Poloshirt und Oberhemd und ist ein idealer Freizeit-Gegenstand, ist aber vergleichsweise selten zu finden. Daher erscheint es uns als idealer erster Artikel.

SW: Was ist im Wettbewerb die Benchmark für Sie und Ihre Produkte?

Wir sind nicht sicher, ob wir überhaupt wirklich in den Wettbewerb treten. Wir sind in erster Linie klein und anders. Klar, wenn man vergleichen will: Wir treten mit mal mehr, mal weniger bekannten italienischen Firmen in Konkurrenz. Was das Produkt selbst angeht, bewegen uns preislich aber eher in den Dimensionen der großen international bekannten Anbieter für Poloshirts und Hemden.

 SW: Sie fertigen bisher in drei klassischen Farben, planen Sie mit weiteren Farben, Formen und anderen Produkten?

Als nächste Schritte planen wir, die Farbpalette langsam, aber sicher zu erweitern. Außerdem arbeiten wir bereits an einer Kurzarm-Version des Hemdes.

 SW:Welche Vorteile bietet Ihr Angebot für Kunden?

Ein qualitativ hochwertiges Produkt aus lokaler Produktion, ein Hemd, das leicht zu kombinieren ist und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

SW: Reden Sie über Zahlen, wenn ja, wie viele Hemden wollen Sie in den nächsten 12 Monaten verkaufen?

Wir haben ja das Glück, dass wir mit Herstellern zusammenarbeiten, die eine flexible Produktion gewährleisten können. Wir können also mit kleinen Chargen arbeiten, aber, wenn notwendig, die Produktion zeitnah anziehen lassen. Wenn wir im ersten Jahr tausend Hemden verkauft haben, dürfen wir uns jedenfalls auf die Schulter klopfen!

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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