Die zähe Leidensgeschichte des Herrenschneiders Regent findet nun wohl ein glückliches Ende. Denn nach der erneuten Insolvenz des Unternehmens haben jetzt Philippe E. Brenninkmeijer und Andreas Meier das 1946 gegründete Unternehmen im bayerischen Weißenburg übernommen. Brenninkmeijer war zuvor Geschäftsführer des englischen Schneiders Huntsman und hat in dieser Position schon gezeigt, dass er erfolgreichen Markenaufbau leisten kann.

Das Unternehmen Regent genoß einst Weltruf und eine internationale Kundschaft. Nach der Übernahme durch den italienischem Großbetrieb Tombolini ereilte Regent ein Schicksal, das häufig kleinen mittelständischen Unternehmen der Branche beschieden ist, wenn Großunternehmen die Türschewelle überschreiten. Wir wünschen diesem letzten großen deutschen Schneiderunternehmen nur das Beste, denn ein Land mit Kultur kann in Sachen Herrenbekleidung keinesfalls nur von Boss oder Hess Natur repräsentiert werden.

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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