Unweit des Chiemsees, im Salzburger Land, genauer gesagt in Werfen im Pongau liegt das nationale Hut Mekka Österreichs. Die Hutmacherei Zapf wurde im Jahr 1893 von Johann Zapf gegründet und war seinerzeit sogar K.u.K Kammerlieferant. Heute ist das Familienunternehmen Zapf auf dem Kopf Pongauer Landwirte, italienischer Dandies, Salzbuger Juristen, Münchner Flaneure, Kärntner Jäger oder Düsseldorfer Bankiersgattinnen zuhause. Die Kopfbedeckungen entstehen in der Werkstatt in Werfen in reiner Handarbeit  – unter den kundigen Händen von 12 Mitarbeitern –  je nach Ausführung in zehn bis fünfzehn Arbeitsschritten.

Dabei wird der Rohling – vom Hutmacher „Stumpen“ genannt – von Hand aufgezogen und „garniert“. Die in Europa hergestellten Stumpen aus Haar- (Biber- oder Hasenhaar) oder Wollfilz werden über Dampf in Form gezogen – im schönen Gegensatz zur industriellen Hut-Herstellung, denn hier wird der Filz in Form gepresst. Mittlerweile stellt die kleine Firma unter den Kategorien „Classic“, „Exquisite“ und „Jagd“ drei verschieden Hutlinien für Damen und Herren her. Der Besuch im verträumten Bergdorf lohnt auch deshalb, weil mit dem Restaurant Hotel Obauer in ca. 150 Metern Entfernung eine der besten gastronomischen Adressen in Österreich quasi nur eine Hutschnur entfernt liegt.

IN der SEESTRASSE7 arbeiten wir derzeit eng mit Zapf an der Entwicklung eines “eignen” Modells. Außerdem hat Zapf einen wirklich gut gemachten Webshop mit den Highlights des Ladens.

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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