Wir haben bei einer Auktion aus dem Nachlaß eines britischen Colonels ein paar interessante Manschettenknöpfe erstanden. Die Stücke wurden in Indien in den 1940-50er Jahren gefertigt. Sie zeigen das berühmte Khukuri-Messer der nepalesischen Gurkha Kämpfer. Wir finden die Geschichte dieser Truppe interessant, dazu hier ein paar Informationen:

Das Messer gehört seit über hundert Jahren zur Standardausrüstung der Gurkha Soldaten. Seine gebogene Klinge ist etwa 25 bis 45 Zentimeter lang und bis zu sechs Zentimeter breit. Der Griff ist aus Holz, Horn oder Metall. Um “Verwechslungen” vorzubeugen verfügt das nepalesische Messer über ein recht martialisches Erkennungsmerkmal: Eine Kerbe kurz über dem Griff die dafür sorgen soll, dass die Hand des Besitzers nicht vom Blut des Gegeners befleckt wird. Denn das Khukuri oder Kukri, so nennen die Nepalesen ihre Waffe, hat seit 500 Jahren nichts von ihrer ursprünglichen Funktion verloren. Es wurde für den tödlichen Nahkampf entwickelt.

Gurkhas gelten als ausdauernd, kampstark und enorm tapfer. Sie sind seit 1815 in britischem Dienst. Damals hatte der Radscha von Nepal mit der Ostindischen Kompanie der Briten eine Fehde ausgetragen. Englische Rotröcke rückten bis vor die Hauptstadt Katmandu, schlossen dann aber mit dem Radscha Frieden. Bedingung: Er mußte der britischen Armee vier Bataillone seiner Krieger verkaufen, die Englands Offiziere durch ihren verbissenen Widerstand beeindruckt hatten.

Mehr zu den Gurkhas hier: http://www.telegraph.co.uk/men/the-filter/10-things-no-one-tells-you-before-you-join-the-gurkhas1/

DAS UNABHÄNGIGE FORUM FÜR INDIVIDUALITÄT, EIGENSINN UND STIL
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